Die Leipziger Baumwollspinnerei ist eines der bedeutendsten Revitalisierungsprojekte Deutschlands – und das wohl bekannteste der MIB AG. Was zwischen 1884 und 1907 zur größten Baumwollspinnerei Kontinentaleuropas gewachsen war, ist heute eine der interessantesten Produktions- und Ausstellungsstätten für zeitgenössische Kunst und Kultur in Europa. Auf rund 12 Hektar Gesamtfläche mit ca. 65.000 qm Nutzfläche vereint das Areal im Leipziger Westen historische Industriearchitektur, internationale Kunstszene und ein lebendiges, gewachsenes Quartier. Die MIB AG begleitet diesen Transformationsprozess seit dem Jahr 2000 – behutsam, langfristig und mit dem Anspruch, Geschichte und Zukunft gleichermaßen gerecht zu werden.
Nutzung und Mieterstruktur
Die Spinnerei ist heute Heimat von über hundert Künstlerateliers, vierzehn Galerien und einer außergewöhnlich vielfältigen Mietergemeinschaft. Darunter finden sich internationale Galerien wie Eigen+Art, Galerie Jochen Hempel und Galerie Kleindienst, die Theaterspielstätte Residenz, ein internationales Tanz- und Choreografiezentrum, Druckereien, Designer, Schmuck- und Modemacher, das Künstlerbuch Lubok, das Kino LuRu sowie die gemeinnützige HALLE 14 als Zentrum für zeitgenössische Kunst. Hinzu kommen Forschung und Innovation, Handel, Gastronomie und Übernachtungsangebote. Das Areal ist dienstags bis samstags öffentlich zugänglich und zieht Besucher aus aller Welt an.




