Einkaufen im Weltkulturerbe.

Das Arsenal wurde nach dem Entwurf der Architekten DunnettCraven (London) und Weis & Volkmann (Leipzig) realisiert und gliedert sich in drei Baukörper, die die historische Parzellenstruktur der Altstadt aufnehmen; die querenden Kloster- und Scharrenstraße bleiben als transparente Zäsuren Teil des öffentlichen Stadtgefüges. Als Bestandteil des Flächendenkmals der Altstadt fügt sich das Center mit individuell angepassten Fassaden und prägenden vertikalen Elementen in das historische Stadtbild ein, während zwei bis zum Dach geöffnete Lichthöfe und durchgängige Lichtbänder Mall und Verkaufsflächen mit Tageslicht versorgen. Aufgrund des Weltkulturerbestatus der kleinteilig strukturierten Wittenberger Innenstadt bedurfte es zahlreicher Abstimmungen, um letztendlich diese monolithische Nutzung behutsam in den Stadtraum zu integrieren. Rund 200 Meter vom Marktplatz entfernt und eingebettet zwischen UNESCO-Welterbestätten, bindet das Center die Fußgängerbereiche um Markt-, Rathaus- und Kirchplatz enger an den Arsenalplatz an – flankiert vom städtischen Besucherzentrum im Norden und dem Museum für städtische Sammlungen im Süden. Wittenberg verfügt über einen ICE-Bahnhof an der Strecke Hamburg–Berlin–Leipzig–München und ist über die A9 angebunden.